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 INHALATION VON CANNABINOIDEN

Verdampfung von Cannabinoiden

Cannabinoide verdampfen im Wesentlichen bei Temperaturen oberhalb von 180°C und bilden dann ein inhalierbares und gut lungengängiges Aerosol mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße (MMAD) von 0,64 µm (Mikrometer). Die Tröpfchen werden von den Lungenbläschen (Alveolen) aufgenommen und gelangen so in den Blutkreislauf (systemische Aufnahme). Bei der inhalativen Applikation von Cannabinoiden dauert der Wirkungseintritt ca. 1-2 Minuten. Die Wirkung hält dann ca. 2-4 Stunden an. Für die Anwendung muss zwischen der Verdampfung von in Alkohol gelöstem Dronabinol (THC) und der Verdampfung von Cannabinoiden aus Hanfblüten (Cannabis flos) unterschieden werden. Cannabisextrakt und reine Cannabinoide – in Alkohol gelöst – benötigen einen Träger, damit sie verdampft werden können. Hierzu wurden Tropfenkissen aus Edelstahldrahtgestrick entwickelt, die genau in die Füllkammer oder Dosierkapsel passen.

Verdampfung von alkoholischen Lösungen

Da der Alkoholanteil in der Lösung nicht inhaliert werden soll, muss vorher eine Separation durchgeführt werden. Dazu wird die Füllkammer mit dem Tropfenkissen auf den Heißlufterzeuger aufgesetzt und Luft mit Temperaturen bis zu 100°C durch das Tropfenkissen hindurchgepumpt. Bei diesem Temperaturbereich verdampfen noch keine Cannabinoide, während der Alkohol sich schnell verflüchtigt. Nachdem der Alkohol verdampft ist, was anhand einer Riechprobe festgestellt werden kann, wird die Luftzufuhr unterbrochen und das Gerät auf 210°C aufgeheizt. Danach lassen sich die Cannabinoide aus dem Tropfenkissen heraus verdampfen und anschließend inhalieren. Da Dronabinol geruchslos und geschmacksneutral ist, kann es bei höheren Temperaturen problemlos verdampft werden.

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